Sie sind nicht angemeldet.

Guten Tag lieber Gast, um »treffpunkt-naturwissenschaft.com« vollständig mit allen Funktionen nutzen zu können, sollten Sie sich erst registrieren.
Benutzen Sie bitte dafür das Registrierungsformular, um sich zu registrieren. Falls Sie sich bereits zu einem früheren Zeitpunkt registriert haben, können Sie sich hier anmelden.

1

Sonntag, 29. Juni 2014, 17:51

Grundfrage

Ich wurde von HerrBiernot freundlicherweise gebeten, hier den ein oder anderen Text zu posten und möchte meine Betrachtungen mit einer kurzen, aber zentralen Frage an alle Naturwissenschaftler beginnen: Warum betreiben wir überhaupt Wissenschaft?

Die Frage nach dem Warum kann unterteilt werden in die Frage nach dem Grund/der Ursache für Forschungstätigkeit und die Frage nach dem Ziel derselben. Unterschieden werden können weiterhin persönliche von gesellschaftlichen Ursachen und Zielen, wobei zugestanden ist, dass diese nicht immer zu trennen sind. Man kann da viel formalisieren. Hier soll aber nur kurz von ein oder zwei möglichen An-Trieben oder Triebkräften (die ja auch zunächst viel offensichtlicher sind) die Rede sein.

Es ist unbestreitbar, dass meine Standpunkte manchmal zu einseitig, zu radikal und zu undialektisch erscheinen können und ich freue mich ausdrücklich darauf, wenn ihr mit dann mit Ergänzungen, eigenen Standpunkten und Richtigstellungen weiterhelfen möchtet.

Warum also betreiben wir als Einzelmenschen mit unserem jeweils eigenen Schicksal und Weg Wissenschaft, was ist es, das uns zu dieser Tätigkeit geführt hat und inwieweit unterscheiden wir uns damit von anderen, die einen anders gearteten Lebensweg gewählt haben?

Wohl aus der Verflechtung von Ursache und Ziel, von einer Fasziation über das Unbekannnte und dem Willen, dieses Unbekannte einem Verständnis durch unseren Geist und unserem Willen zu unterwerfen, das Unerforschte zu kartographieren und sich so eines Teils des Universums zu bemächtigen. Dabei vergessen wir gerne und regelmäßig, das was wir vernünftigerweise an "Unterwerfung" erwarten dürfen mit dem zu vergleichen, das auch nach unserem Ableben oder dem Ende unserer Forschungstätigkeit noch unerforscht und unerkannt sein wird.

So reflektiert macht es also eigentlich keinen Sinn zu forschen, ist aber dennoch verständlich: Wir wünschen uns Erkenntnis und Wissen, denn wir verstehen sie als Macht, als Bemächtigung des Universums und müssen vor dem Unendlichen doch die Waffen strecken. Denn der Geist besiegt die Materie nicht: Ein unendliches Universum lässt sich nicht im Endlichen verstehen.

Warum dann noch forschen? Wenn die Summe unserer Erkenntnis dividiert durch die Summe der insgesamt möglichen Erkenntnis Null ist, so macht Forschung eigentlich keinen Sinn, bleibt ein vergeblich Bemühen. Doch darf unsere Disziplin so nicht betrachtet werden, denn Forschung erfüllt noch einen weiteren Zweck für uns: Sie gibt uns einen unschätzbaren Einblick in das Wirken der Natur. Was die Physik im Uran, die Chemie im Kohlenstoff, die Biochemie in der Zelle, die Mathematik in der Zahl Pi, die Psychologie im Unbewußten und was die Medizin im menschlichen Körper findet: All das sind "Universen für sich", quasi-unendliche und doch vom menschlichen begrenzbare Felder, unbekannte Weiten, in denen wir gemeinsam als Wissenschaftler auf "Beutezug" gehen können, Synthese von Unendlichkeit und Endlichkeit. Dadurch stärken wir aber unsere menschlichen Bande: Dass wir gemeinsam Entdecker sind von unendlichen Weiten und unbekannten Landen. Und das ist auch das Ziel der Wissenschaft: Eine Synthese zu sein und eine Überschneidung von unendlichem und menschlichem.

Und, zuletzt: Wir Wissenschaftler brauchen einander und können nicht ohne einander. Wer in der Physik nur Einstein, in der Psychologie nur Freud sieht und sie nicht als Wissenschaftler unter anderen zu sehen vermag (sie also als tote Ideale sieht!), wer nur nach Weltenformeln und Allheilmitteln sucht, der ist kein Forscher, sondern ein Träumer. Nur gemeinsam und in kleinen Schritten, können wir - füreinander - dem Universum das ein oder andere Stückchen Erkenntnis abgewinnen.

  • »Auwi« ist männlich
  • »Auwi« ist ein verifizierter Benutzer

Beiträge: 227

Registrierungsdatum: 9. März 2013

  • Nachricht senden

2

Sonntag, 29. Juni 2014, 18:15

Eine kleine "Gehässigkeit"...


Du hast vergessen, die Religionen mit "ins Spiel" einzubeziehen... 8) :D ;(

3

Sonntag, 29. Juni 2014, 18:24

Jaja eigentlich unverzeihlich :D ^^

4

Montag, 30. Juni 2014, 15:24

Die Frage nach dem Warum kann unterteilt werden in die Frage nach dem Grund/der Ursache für Forschungstätigkeit und die Frage nach dem Ziel derselben. Unterschieden werden können weiterhin persönliche von gesellschaftlichen Ursachen und Zielen, wobei zugestanden ist, dass diese nicht immer zu trennen sind. Man kann da viel formalisieren. Hier soll aber nur kurz von ein oder zwei möglichen An-Trieben oder Triebkräften (die ja auch zunächst viel offensichtlicher sind) die Rede sein.
Mir persönlich ist das Thema zu breit angelegt. Meinen Forumserfahrungen nach divergieren die Diskussionen . Im besten Fall mit dem Ergebnis mehrerer bilateraler Diskussionen nebeneinander.

Dennoch habe ich mal über meine persönlichen Beweggründe nachgedacht . Mit dem folgenden eher ernüchternden Ergebnis :

Im Gymnasium hatte ich nur in Nebenfächern eine Chance, Klassenbester zu werden. Chemie versprach innerhalb meiner Klasse eine zeitlang ein Renommee, mit dem man Eindruck machen konnte. Also habe ich mich darauf gestürzt und es als logische Fortsetzung empfunden , dieses Fach zu studieren. Gleichwohl mir schon damals klar war, dass ich mich viel mehr für Physik interessiere. Was aber wegen der damit verbunden Mathemaik mir damals ein zu großes Wagnis erschienen ist.

Heute sehe ich es so, dass mein originäres Interesse an der Chemie eher unbedeutend war, ich also lediglich in der Chemie das geeignete "Vehikel" gesehen habe, um unter meinen doch eher bescheidenen intellektuellen Voraussetzungen zu Ansehen zu kommen. Und natürlich auch zu Geld zu kommen, dies aber recht besehen vorrangig auch mehr wegen des mit Besitz verbundenen Ansehens. Und nicht etwa , um ein Luxusleben zu führen.

Wenn ich all dies hier so offen bekunde, so tue ich dies in der Überzeugung, dass ähnliche Denke auch für die Studienwahl viele anderer heutiger Akademiker ausschlaggebend war. Und ich deshalb nicht viel gebe auf gängige Äußerungen zu dem Thema : "Weshalb ich mich für die ..... als Studienfach entschieden habe". Auch wenn es sein mag, dass viele selbst glauben mögen , was sie anderen dazu erzählen. Ich bleibe bei meinen diesbezüglichen Vorbehalten.

Gruß FKS

5

Montag, 30. Juni 2014, 19:38

Ich fühle mich da etwas missverstanden, nur weil Sie selbst Eindruck machen wollen und narzißtische Selbstbestätigung wünschen, der Chemie aber gar kein originäres Interesse zeigen, muss das doch nicht gleich für alle gelten.

6

Dienstag, 1. Juli 2014, 01:42

Ich fühle mich da etwas missverstanden, nur weil Sie selbst Eindruck machen wollen und narzißtische Selbstbestätigung wünschen, der Chemie aber gar kein originäres Interesse zeigen, muss das doch nicht gleich für alle gelten.
Wieso fühlen Sie sich missverstanden ? Sie haben zu Meinungsäußerungen und Darlegung eigener Beweggründe aufgefordert und ich habe ihnen meine Bewegründe nach bestem Wissen und Gewissen dargelegt.
Meine aus Lebenserfahrung entstandenen Rückschlüsse auf diesbezügliche Einlassungen anderer muss ja niemand teilen. Aber meine Meinung darf ich doch wohl noch äußern ? Und ggfs auch behalten ?

7

Dienstag, 1. Juli 2014, 12:30

Lesen Sie mal den letzten Absatz Ihres Geschwätzes. Sie können Ihre Meinung, die (eines Wissenschaftlers eigentlich) unwürdig ist, nicht allen anderen anhängen. Dann bräuchten wir ja gar keine Forschung mehr, wenn da nur Leute wie Sie herumlaufen.

Besten Gruß,

Kreuzkuppler

  • »Auwi« ist männlich
  • »Auwi« ist ein verifizierter Benutzer

Beiträge: 227

Registrierungsdatum: 9. März 2013

  • Nachricht senden

8

Dienstag, 1. Juli 2014, 12:53

Da Sie das Wort in die Diskussion eingebracht haben, erlaube ich mir, Ihre gesammelten Beiträge, -deren ersten ich noch meine "humorvoll" zur Kenntnis genommen zu haben-, hiermit als "Geschwätz" zu bezeichnen.
Wobei ich es Ihrem Intellekt überlasse, sich meinem Urteil anzuschließen...

In diesem Sinne fröhliches kreuz-kuppeln ! (oder besser ..-knüppeln ?)

9

Dienstag, 1. Juli 2014, 15:34

Lesen Sie mal den letzten Absatz Ihres Geschwätzes.

Dass diese Art von Rhetorik geeignet sein könnte, eine Diskussion konstruktiv zu befördern, erscheint mit höchst zweifelhaft .

Zur Sache : Mein Erleben der "Wissenschaft" in den letzten zwei Jahrzehnten ist gekennzeichnet durch eine so große Zahl von Heuchlern, die ein hohes Maß an Interesse vorgeben , das sich dann aber auf das reduziert, was ein Herr Professor in der nächsten Prüfung hören will. Zwar möchte man angeblich auch verstehen, nur so mundgerecht konsumierbar wie von den angeblich " Interessierten " erwünscht, lässt sich das leider nicht immer darstellen und landet dann regelmäßig in der Ablage "Fragt mich der Professor sowieso nicht".

Was ja rein menschlich gesehen durchaus verständlich ist, nur aber auch nicht für das Maß an Interesse spricht, das Sie im Auge zu haben scheinen für jemand, der der "Wissenschaft würdig " ist.

Weit schlimmer aber sind in meinen Augen die Arrivierten, die einerseits so tun, als ginge ihnen die hehre Wissenschaft über alles. Die aber sehr ungnädig reagieren, wenn man sie auf Ihre Fehler aufmerksam macht. Die naturwissenschaftlichen Foren sind voll von solchen Leuten . Und Professoren der gleichen Kategorie habe ich mittlerweile auch zuhauf erlebt.

Zitat

Sie können Ihre Meinung, die (eines Wissenschaftlers eigentlich) unwürdig ist, nicht allen anderen anhängen.
Wer lesen kann , ist klar im Vorteil. Ich habe doch meine Meinung nicht anderen unterstellt bzw. "angehängt", sondern mir lediglich erlaubt, grundsätzlich Zweifel zu haben, wenn einer so tut, als ginge ihm die Wissenschaft über alles.

Zitat

Dann bräuchten wir ja gar keine Forschung mehr, wenn da nur Leute wie Sie herumlaufen.
Eine seltsame Schlussfolgerung. Auch wenn das Maß meines Interesses an der Chemie Ihren Ansprüchen anscheinend bei weitem nicht entspricht, so habe ich mich dennoch immer nach besten Kräften bemüht, meine Arbeit gut zu machen.
Gruß FKS

10

Dienstag, 1. Juli 2014, 22:42

Damit können wir es ja bewenden lassen. Ich bin froh, dass unsere Meinungen, Ansichten und Standpunkte so vielfältig sind und sehe das als Bereicherung der Wissenschaft. Ansonsten bleibe ich bei dem, was ich bereits oben formuliert habe und sehe keinen Grund, von meinen Ansichten abzuweichen.

Mit dem , was Sie hier beispielgebend für Ihre Person an Wissenschaft von sich gegeben haben , möchte ich dann doch lieber nichts zu tun haben. Da fühle ich mich als Außenseiter wohler.
Gruß FKS

Der Richtigkeit wegen sei angemerkt, dass dieser Beitrag von "Friedrich Karl Schmidt" und nicht von "Kreuzkuppler" kommt.
tn-herbert

11

Donnerstag, 3. Juli 2014, 17:12

Warum dann noch forschen? Wenn die Summe unserer Erkenntnis dividiert durch die Summe der insgesamt möglichen Erkenntnis Null ist, so macht Forschung eigentlich keinen Sinn, bleibt ein vergeblich Bemühen. Doch darf unsere Disziplin so nicht betrachtet werden....


In der Tat sollte man dies nicht tun. Auf die geradezu absurde Idee eines solchen Tuns muss man aber auch erst einmal kommen .....

Schon die Frage nach der Endlichkeit von Wissensmengen ist schon vom Prinzip her zumindest solange verfehlt, wie nicht angegeben werden kann, wie hier gezählt oder gemessen werden soll.

Folgendes Beispiel : Eine Bewegung ist kinematisch charakterisiert durch eine Menge von ( Ort, Zeit) - Paaren. Sieht man die Orte als Punkte, so benötigt man eine unendliche Zahl an Punkten für jede noch so kleine endliche Distanz. So wäre eine vollständige Beschreibung einer Bewegung mit dem "Wissen" einer nicht endlichen Zahl von Daten verbunden. Das diesbezügliche Wissen also bereits nicht mehr endlich.

Im Übrigen kann doch die Unendlichkeit des noch nicht erworbenen Wissens nicht ernsthaft ein Hindernis sein , "endliches" Wissen zu erwerben und zu vergrößern. Denn wenn der Wert eines Bruches bei Null bleibt , gleichwohl der Zähler immer größer wird, so zeigt dies doch nur die Untauglichkeit der Konstruktion eines solchen Bruches. Und nichts anderes .

Man fragt sich nach dem Sinn des Exkurses. War dieser nur ein rhetorisches Nittel des Autors , um seinem nachfolgenden Lobgesang auf das, was der Autor unter Wissenschaft versteht, größere Wirkung zu verschaffen ?

Gruß FKS

12

Freitag, 4. Juli 2014, 14:20

Offensichtlich ist das ein rhetorisches Mittel gewesen, aber es überrascht mich, dass Sie das in Ihrem engstirnigen Konkretismus überhaupt sehen konnten! Darüber hinaus bin ich der Ansicht, ihre Kommentaare dienen nicht der Sache, sondern nur dem Ziele, die Meinung und Sichtweise eines anderen zu zerreden und zu zerpflücken, um - wie auch Ihr größtes Bedürfnis ist, wie Sie Sie es schon zugegeben haben - sich selbst in den Vordergrund zu stellen. Gehässigkeiten von Scherzbolden wie Auwi sind mir viel lieber als Ihr destruktives, egozentrisch-dümmliches Gehabe.

Ich freue mich überhaupt nicht darauf, dass Sie jetzt einen mindestens 20zeiligen Absatz verzapfen werden, um diesen Thread vollends zu zerstören, aber seis drum, Sie werden es trotzdem tun... es gibt durchaus noch andere Foren mit angenehmeren Zeitgenossen. Habe die Ehre.

13

Freitag, 4. Juli 2014, 16:56

Eine kleine "Gehässigkeit"...


Du hast vergessen, die Religionen mit "ins Spiel" einzubeziehen... 8) :D ;(
Das vorstehend Zitierte interpretiere ich als ironisch gemeinten Zwischenruf.

Möglicherweise ist auch die nachfolgend zitierte Reaktion des TES ironisch gemeint :

Jaja eigentlich unverzeihlich
Da dies aber keineswegs so sein muss, erlaube ich mir die folgenden Anmerkungen :

Diskussionen über "Gott und die Welt" , speziell Diskussionen "Religion vs. Naturwissenschaft " oder umgekehrt sind a priori sinnlos und werden in aller Regel von Leuten vom Zaun gebrochen, die einfach nicht verstehen wollen, dass Religion und Naturwissenschaft quasi orthogonal zueinander stehen. Es sich also schon rein wissenschaftlich ebenso verbieten sollte , mit naturwissenschaftlichen "Erkenntnissen" gegen einen "Glauben" argumentieren zu wollen, wie es umgekehrt natürlich nicht akzeptabel ist, wie bisweilen "Religionsführer" gegen naturwissenschaftliches Erkenntnisstreben zu Felde gezogen sind bzw. es heute noch tun.
Bei Diskussionen in naturwissenschaftlichen Foren liegt es in der Natur der Sache, dass Diskussionen dieser mMn unsäglichen Art, fast ausschließlich von Leuten von Zaun gebrochen werden, die meinen, präventiv tätig werden zu müssen , um die Menschheit vor dem "Unwissen" zu bewahren , das ihrer Meinung nach Funktionäre von Religionen verschiedener Couleur unter ihren Glaubensbrüdern und anderen potenziellen Opfern zu verbreiten trachten.
Wobei die dabei zu Tage tretende Intoleranz sich nicht wesentlich von der unterscheidet, die man der anderen Seite zuschreibt.

Gruß FKS

14

Freitag, 4. Juli 2014, 17:51

Erstaunlich, zwei "Kollegen" mit dem höchsten Bildungsweg ziehen sprichwörtlich mittlerweile vom Leder. Wohin soll diese Diskussion führen?

Anders als auf chemie-online u.ä. übereifrigen Foren des oft jeweiligen politisch angehauchten Couleurs, wird hier von mir als Seitenbetreiber bestimmt nicht regulierend eingegriffen. Die Diskutanten sind volljährig, selbstbestimmt und völlig auf sich gestellt und haben den Ausgang der Diskussion selbst in der Hand! Sollte es zu gerichtlichen Schritten kommen, erlaube ich mir auf die Nutzungsbestimmungen zu verweisen: http://www.treffpunkt-naturwissenschaft.….php?page=Rules

Ob damit den Besuchern hier auf unserem Brett geholfen ist, steht wohl auf einem anderen Blatt. Damit hoffe ich, eine mögliche Erwartungshaltung von mir als Seitenbetreiber, vorab hinlänglich geklärt zu haben.

Guten Abend,
tn-herbert

15

Samstag, 5. Juli 2014, 10:55

Erstaunlich, zwei "Kollegen" mit dem höchsten Bildungsweg ziehen sprichwörtlich mittlerweile vom Leder. Wohin soll diese Diskussion führen?


Das vorstehende Zitat vermittelt eine Symmetrie und Äquidistanz, die mMn der Realität der bisherigen Diskussion in keiner Weise gerecht wird und für mich nicht akzeptabel ist.

Gruß FKS

16

Sonntag, 6. Juli 2014, 12:50

Darüber hinaus bin ich der Ansicht, ihre Kommentaare dienen nicht der Sache, sondern nur dem Ziele, die Meinung und Sichtweise eines anderen zu zerreden und zu zerpflücken, um - wie auch Ihr größtes Bedürfnis ist, wie Sie Sie es schon zugegeben haben - sich selbst in den Vordergrund zu stellen. Gehässigkeiten von Scherzbolden wie Auwi sind mir viel lieber als Ihr destruktives, egozentrisch-dümmliches Gehabe.
Meine Kommentare dienen durchaus der Sache. Soweit man dies nicht erkennt , könnte man ja vielleicht einmal nachfragen.

So habe ich das Beispiel der kinematischen Beschreibung einer Bewegung durchaus bewusst gewählt, weil es nämlich nach meinem Verständnis physikalisch abwegig ist, davon auszugehen, dass eine Beschreibung auf mathematisch exakten Werten Basieren könnte. War also quasi eine Einladung zu Gegenrede.

Womit ich beim Problem der Unschärfe wäre, das durchaus keiner Quantenmechanik bedurft hätte, um es zu erkennen. Die nach W. HEISENBERG benannte Form muss da ja auch längst nicht das letzte Wort sein. Immerhin ist es ja nach derzeit weit überwiegendem Verständnis so, dass HEISENBERG selbst nicht vestanden hat, was bei seiner Rechnung herausgekommen ist.

Bemerkenswert auch der Umstand, dass aus dieser Berechnung nur die "Ort - Impuls - Unschärfen" folgen. Nicht aber die "Energie - Zeit - Unschärfe" die bis heute von Verfechtern der "reinen Lehre" immer noch abgelehnt wird. Ein Überzeugendes Beispiel dafür, dass in der Physik zwar zugegeben ohne Mathematik nicht gerade viel "geht", was aber leider bei vielen Akteuren zu der Meinung geführt zu haben scheint , dass es in der Physik in erster Linie auf die Mathematik ankomme. Eine krasse Fehlvorstellung , wie ich meine.

Im Übrigen : Ja ich "zerpflücke" gelegentlich andere Positionen , aber ich weise zurück, dass ich diese "zerrede". Allerdings kann ich das nur dann konkret begünden, wenn eine Position klar ist.

Ihr Position erscheint mir insoweit klar, als Sie eine Vorstellung von Wissenschaft vermitteln, die auf mir abwegig erscheinenden Gegenpositionen aufbaut, um danach eine Laudatio auf eine "Wissenschaft " einschließlich ihrer Akteure zu inszenieren, die ich als fernab der Realität sehe und deren Akteure ich leider nun mal nicht annähernd so menschlich überragend altruistisch sehen kann, wie es sich in Ihrem Eingangsbeitrag für mich darstellt.

Ich freue mich überhaupt nicht darauf, dass Sie jetzt einen mindestens 20zeiligen Absatz verzapfen werden, um diesen Thread vollends zu zerstören, aber seis drum, Sie werden es trotzdem tun... es gibt durchaus noch andere Foren mit angenehmeren Zeitgenossen. Habe die Ehre.
Zwar teile ich nicht die aus Ihrem Eingangsbeitrag ablesbare Grundauffassung. Aber weder hatte noch habe ich die Absicht , "den Thread zu zerstören" noch gibt es mMn Anlass, dies so zu sehen.

Was die "angenehmeren Zeitgenossen" angeht, so kann es nicht vorrangig Sinn einer Diskussion sein, dass jeder Diskutant versucht , als angenehmer Zeitgenosse zu erscheinen. Schon gar nicht bei einer Diskussion über Wissenschaft. Im Übrigen sollten Sie mal das von Ihnen Geschriebene nachlesen und sich einmal fragen, ob das dort zu Lesende auf einen "angenehmen Zeitgenossen" schließen lässt.

Andere Foren betreffend sollten Sie sich keinen Illusionen hingeben. Das, was Sie mir vorwerfen, werden Sie dort in Potenz finden. Nicht aber das, was ich mir zu Gute halten darf : Ich gebe mir erfolgreich Mühe, dass das , was möglicher Weise der Wichtigtuer in mir mich schreiben lässt, wenigstens eine Qualität hat, die meine Beiträge als "der Wissenschaft würdig " erscheinen zu lässt, um einmal eine Ihrer Formulierungen zu bemühen.

FKS

Social Bookmarks

Buchvorstellung: